Michael Ohlmer

Empathie ist kein Soft Skill

Wie Empathie Orientierung schafft, Entscheidungen klärt und Führung wirksam macht.

In komplexen, unsicheren Zeiten entscheidet nicht Wissen, sondern Wahrnehmungsfähigkeit.

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Worum es in dieser Keynote geht

Führung wird oft als rationaler Prozess verstanden:
analysieren, entscheiden, umsetzen.

In der Realität entstehen Entscheidungen jedoch selten rein rational.
Emotionen wirken immer mit –
offen oder verdeckt, bewusst oder unbewusst.

Diese Keynote richtet den Blick auf genau diese Dynamiken:
auf emotionale Prozesse,
die Entscheidungen beeinflussen,
Zusammenarbeit prägen
und Führung wirksam oder wirkungslos machen.

Sie zeigt, warum emotionale Intelligenz
keine „weiche“ Ergänzung ist,
sondern eine entscheidungsrelevante Kompetenz
dort, wo Führung heute tatsächlich stattfindet.

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Die zentrale Fragestellung

Im Mittelpunkt der Keynote steht eine klare, unbequeme Frage:

Wie bewusst nehmen Sie wahr,
was zwischen Ihnen und anderen tatsächlich passiert –
und welchen Einfluss hat das auf Ihre Entscheidungen?

Nicht im Sinne von Einfühlungsappellen
oder moralischen Erwartungen.

Sondern als nüchterne Betrachtung von
Wirkung, Beziehung und Verantwortung
im konkreten Führungsalltag.

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Die Illusion der Rationalität

Viele Führungskräfte erleben sich als sachlich und rational –
und sind es in stabilen Situationen auch.
Bis Druck, Unsicherheit oder Konflikte entstehen.

Diese Keynote macht sichtbar,

  • warum wir uns für rationaler halten, als wir es unter Belastung sind

  • wie emotionale Reaktionen Entscheidungen oft vorbereiten,
    bevor sie rational begründet werden

  • und warum das Ignorieren von Emotionen
    sie nicht verschwinden lässt,
    sondern ihre Wirkung verstärkt

Emotionen werden dabei nicht als Störfaktor verstanden,
sondern als Teil des Systems,
in dem Entscheidungen tatsächlich entstehen.

Emotionen wirken im System – auch unbewusst

Ein zentraler Fokus der Keynote liegt auf unbewussten emotionalen Mustern,
die Wahrnehmung, Verhalten und Entscheidungen beeinflussen,
ohne dass sie bewusst reflektiert werden.

Die Keynote zeigt,

  • wie früh gelernte Erfahrungen
    in aktuellen Führungssituationen wirksam werden

  • warum Organisationen häufig mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen
    – bewusst und unbewusst

  • und weshalb Widerstand, Vermeidung oder Konflikte
    selten persönliche Probleme sind,
    sondern systemische Reaktionen

Emotionen wirken dabei nicht nur individuell,
sondern prägen das gesamte organisationale Gefüge.

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Wofür Emotionen unverzichtbar sind

Emotionen werden in Führung häufig als Störfaktor betrachtet.
Diese Keynote ordnet sie neu ein.

Emotionen erfüllen zentrale Funktionen in komplexen Entscheidungssituationen:

  • Sie verdichten Informationen und ermöglichen schnelle Reaktionen

  • Sie zeigen Bedeutung und Relevanz an

  • Sie geben Orientierung für Annäherung, Abgrenzung und Priorisierung

Emotionen sind kein Gegenpol zu rationalem Denken.
Sie sind eine Voraussetzung dafür, in Unsicherheit handlungsfähig zu führen.

Emotionale Intelligenz – neu verstanden

Emotionale Intelligenz bedeutet nicht:

  • nett sein

  • Harmonie herstellen

  • Konflikte vermeiden

Emotionale Intelligenz bedeutet:

  • eigene emotionale Reaktionen wahrzunehmen

  • emotionale Dynamiken im Gegenüber und im System zu erkennen

  • Verantwortung für die eigene Wirkung zu übernehmen

  • Entscheidungen bewusst zu gestalten, statt reflexhaft zu reagieren

Damit wird emotionale Intelligenz zu einem Führungsinstrument
nicht zu einer sympathischen Haltung ohne Wirkung.

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Von der Wahrnehmung zur Verantwortung

Ein zentrales Thema der Keynote ist der Übergang
von emotionaler Reaktion zu bewusster Verantwortung.

Die Keynote zeigt:

  • wie unerfüllte Bedürfnisse emotionale Reaktionen auslösen

  • warum Schuldzuweisungen häufig Schutzreaktionen sind

  • wie Führungskräfte handlungsfähig bleiben,
    ohne andere verändern zu müssen

Der Fokus liegt dabei nicht auf Techniken,
sondern auf Klarheit, Selbstverantwortung und Wirkung.

Wie gearbeitet wird

Die Keynote ist dialogisch und sparringorientiert angelegt.

Sie arbeitet mit:

  • alltagsnahen Beispielen aus Führung und Organisation

  • gezielten Fragen zur Selbstreflexion

  • kurzen Denkimpulsen statt Anleitungen

Es geht nicht um Training oder Verhaltensvorgaben,
sondern um Bewusstheit, Orientierung
und die Klärung eigener Handlungsspielräume.

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Für wen diese Keynote besonders geeignet ist

Diese Keynote richtet sich an Organisationen,

  • in denen Entscheidungen unter Unsicherheit getroffen werden

  • in denen Zusammenarbeit komplexer und konflikthafter wird

  • die emotionale Dynamiken nicht ignorieren,
    sondern bewusst in Führung integrieren wollen

Sie eignet sich besonders für Führungskräfte,
die Verantwortung nicht nur über Struktur,
sondern über Wirkung, Beziehung und eigene Haltung verstehen.

Einsatz & Formate

  • Dauer: 20–60 Minuten

  • Sprache: Deutsch / Englisch

  • Format: Keynote, Opening oder strategischer Impuls

  • Zielgruppe: Führungskräfte, Entscheider:innen, Top-Management

Inhaltliche Schwerpunkte und Beispiele werden an Anlass, Kontext und Zielgruppe angepasst.

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Abschlussgedanke

Emotionen sind kein Risiko für Führung.

Unbewusste Emotionen sind es.

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