Ich arbeite mit Führungspersönlichkeiten,
die Verantwortung tragen –
und Entscheidungen treffen müssen,
wenn es keine einfachen Antworten gibt.
Geschäftsführung bedeutet, Entscheidungen zu treffen,
wenn Informationen unvollständig sind
und Verantwortung nicht delegiert werden kann.
Im Sparring geht es nicht um Ratschläge von außen,
sondern um Klarheit im Denken, Präsenz im Handeln
und tragfähige Entscheidungen, wenn es zählt.
Ich arbeite mit Geschäftsführer:innen von KMU
(ca. 50–500 Mitarbeitende),
die Orientierung brauchen – nicht Kontrolle.
Und die bereit sind, Verantwortung wirklich zu tragen,
wenn Entscheidungen nicht delegierbar sind.
„Ich habe noch nie einen Berater getroffen,
dem es so sehr um uns geht –
und nicht um sich selbst.“
Thomas Ehrt
GF & ehem. Inhaber, Ehrt Maschinenbau
Führung scheitert selten an fehlendem Wissen.
Sie gerät ins Stocken in Momenten,
in denen Verantwortung, Unsicherheit und Beziehungsspannungen zusammenkommen.
In diesen Situationen helfen keine zusätzlichen Tools.
Was fehlt, ist nicht die nächste Maßnahme –
sondern Orientierung im Denken und Entscheiden unter Druck.
Entscheidungen werden selten leichter.
Aber klarer.
Entscheidungen müssen getroffen werden,
obwohl Informationen unvollständig sind.
Verantwortung wandert zurück zur Geschäftsführung,
obwohl Strukturen eigentlich etwas anderes vorsehen.
Führungskräfte wissen, was sinnvoll wäre –
und spüren gleichzeitig innere Widerstände im System, die sich nicht benennen lassen.
Konflikte werden sachlich geführt,
bleiben aber emotional ungelöst.
Veränderung ist beschlossen,
aber im Alltag bleibt alles erstaunlich stabil.
Der Druck steigt –
und mit ihm der Wunsch nach Kontrolle statt Klarheit.
In Situationen, in denen Führung festhängt,
braucht es keine zusätzlichen Impulse von außen.
Was hilft, ist ein Raum,
in dem Denken langsamer wird,
Perspektiven sichtbar werden
und Entscheidungen wieder getragen werden können.
Je nach Situation geschieht das auf unterschiedliche Weise:
Analyse:
Manchmal beginnt Orientierung mit einem klaren Blick von außen.
Eine strukturierte Analyse hilft, Zusammenhänge zu ordnen,
Spannungsfelder sichtbar zu machen
und Entscheidungen einzuordnen, bevor Maßnahmen gestartet werden.
Entwicklung:
Manchmal braucht es Entwicklung über Zeit.
Wenn Führung nicht an einzelnen Entscheidungen hängt,
sondern an wiederkehrenden Mustern,
braucht es einen Rahmen, der Reflexion, Lernen
und neue Handlungsfähigkeit verbindet.
Sparring:
Und manchmal reicht Zuhören nicht mehr.
Dann braucht es Sparring. Nicht, um Antworten zu bekommen –
sondern um Entscheidungen tragen zu können.
Einen Denkraum auf Augenhöhe,
in dem Fragen zugespitzt, Entscheidungen geprüft
und Verantwortung nicht verteilt, sondern geklärt wird.
Nicht als Programm.
Nicht als Methode.
Sondern als der passende Raum,
wenn Entscheidungen wirklich zählen.
Ich bringe keine Lösungen mit.
Aber Präsenz. Klarheit. Und die Fähigkeit, Fragen so zu stellen,
dass Entscheidungen tragfähig werden.
Ich übernehme keine Verantwortung –
ich kläre sie.
Kennzeichnend für das Sparring:
Wenn Sie spüren, dass es gerade nicht um die nächste Maßnahme geht,
sondern um Klarheit im Denken und Entscheiden,
dann ist ein Gespräch sinnvoll.